Orthomolekulare Medizin

Orthomolekulare Therapie - Nahrungsergänzungsmittel

In den letzten drei Jahren hat sich die Studienlage zu diesem Thema gesichtet und ich möchte Ihnen heute einige grundsätzliche Überlegungen zum Thema Therapie mit Spurenelementen und Vitaminen nahe bringen. Für einen gesunden Menschen mit einem entspannten, stressfreien Lebensstil und einer vollwertigen Ernährung, die überwiegend aus biologischem Anbau stammt ist, ist eine Nahrungsergänzung in Form von Mineralien und Vitaminen sicherlich nicht zwingend notwendig.

Biologisch angebaute Nahrungsmittel haben nicht nur den Vorteil, erhöhte Vitamin-, Mineralien-, und Biophotonengehalte zu besitzen, sondern auch 40x weniger pestizidbelastet zu sein!

Die Ernährung aus konventionellem Anbau liefert in der Regel für einen stressfreien, gesunden Menschen ausreichende Vitaminmengen, jedoch kommt hier die erhöhte Pestizidbelastung im Sinne einer notwendigen Entgiftungsleistung insbesondere von Leber-, Galle und Nieren bereits zum Tragen.

Wird eine erhöhte Leistung benötigt (Leistungssport bzw. erhöhte Stressbelastung durch lange Arbeitszeiten, fehlende Pausen, hohe Verantwortung oder ähnliches) entsteht ein deutlich erhöhter Bedarf an Mineralien und Vitaminen.

Ebenfalls Störfelder ( z. B. verhärtete Narben und insbesondere chronische Entzündungsvorgänge im Körper) bedingen ebenfalls einen deutlich erhöhten Bedarf. Das selbe gilt insbesondere für chronische Schmerzerkrankungen.

Langsam zunehmende Erschöpfungszustände, funktionelle Störungen im Bereich des Magen-Darm-Traktes oder des Herzens (Rhythmusstörungen) können diesbezüglich hinweisgebend sein, auch wenn sich im Rahmen der heute gültigen Normbereiche manifeste Vitaminmangelzustände über die Laborchemie in der Regel nicht nachweisen lassen. Andersherum wird es deutlicher: Verordnet man bei einer chronischen Schmerzerkrankung ( z. B. Fibromyalgie oder anderes) z. B. das Q-Enzym Q10 zusammen mit dem Mineral Selen kann man in einem Prozentzahl der Fälle innerhalb von 2 Tagen deutliche Schmerzverbesserungen (in bis zu 80%) erreichen. Grundsätzlich wichtig bei der Gabe von Vitaminen und Mineralien ist die natürliche Herkunft (Extraktion aus Pflanzen), da Studien belegen das synthetische Vitamine zum Teil gegenteilige, belastende Wirkungen zeigen. Dies hängt unter anderem mit der Tatsache zusammen, dass den synthetischen Substanzen die Biophotonen (das eigentliche Leben) fehlt. Darüber hinaus weiß man aus Studien das eine Kombination aus Vitaminen häufig besser wirken als einzeln verordnete Vitamine (z. B. Vitamin E bei Gelenkerkrankungen; besser wirken ACE in der Kombination).

Auch zum Thema Mineralien liegen interessante Studien vor. So lässt sich z. B. die autoimmune Schilddrüsenentzündung (Morbus Hashimoto) schulmedizinisch bis heute nicht behandeln. Es liegen Studien vor, das die hochdosierte Gabe des Minerals Selen (das eigentlich über die Böden im Getreide vorhanden sein sollte) eindeutig entzündungsstillende Wirkung bei dieser Erkrankung besitzt. Darüber hinaus kann Selen erwiesenermaßen die Ergebnisse im Bereich der Krebserkrankungen verbessern ( auch im präventiven Bereich einsetzbar). Ein weiteres Beispiel ist das Mineral Zink, dass das Immunsystem insbesondere bei virusbedingten Entzündungen unterstützt, antikörpereigene Abwehr verbessert eingesetzt werden (hier ergänzend mit Vitamin C).

Allein das Mineral Selen ist an der perfekten Funktion von über 30 Enzymsystemen entscheiden beteiligt und kann z. B. durch eine Quecksilberbelastung ( aus Amalgamfüllungen) aus den Enzymen verdrängt werden, so dass diese unwirksam werden. Schwermetallbelastungen haben wir jedoch nicht allein über mögliche Amalgamfüllungen, sondern auch über den Genuss von Thunfisch aus bestimmten Gewässern, über den Zigarettenrauch (Cadmiumbelastung) auch Gold und Palladium kann durch Zahnfüllmaterialien und den Abrieb beim Kauen bzw. nächtlichem Knirschen für die eine oder andere Problematik verantwortlich sein.

Sollte eine toxische (Pestizide) bzw. Schwermetallbelastung bekannt sein, steht vor der Gabe von Mineralien die Ausleitung dieser Substanzen aus dem Organismus. Zu diesem Zweck eignen sich hervorragend bestimmte Vulkangesteine (aktivierte Klinotilolithe), die wir unter guten entgiftenden Eigenschaften mit in die Basistherapie des Heilfastens aufgenommen haben.

Schwermetalle insbesondere Quecksilber, Gold oder Cadmium stören die Funktion bestimmter Enzymsysteme. Zum Beispiel beim Quecksilber handelt es sich um über 30 Enzymsysteme aus dem Bereich der energieproduzierenden Systeme und des Immunsystems. Hier verdrängt Quecksilber das Zink oder das Selen, das für die Funktion des Enzyme essentiell ist. Im Anschluss an eine Quecksilberausleitung bzw. niedrigdosiert während der Ausleitung ( bei gleichzeitiger Klinotilolithgabe) können durch die Gabe dieser Mineralien die Funktion des Immunsystems und der Mitochondrien (Energieproduzenten in den Körperzellen) verbessert werden. Deshalb wird Selen hochdosiert nicht nur bei autoimmunen Schilddrüsenerkrankungen sondern auch im Rahmen der Behandlung während und nach Krebserkrankungen eingesetzt und Studien zeigen deutlich verbesserte Überlebenszeiten, bessere Verträglichkeit der Chemotherapie (wenn notwendig) und ähnliches. Auch bei Erschöpfung und Schmerzerkrankungen eignet sich die Gabe von Q-Enzym Q10 und Selen. Das Q-Enzym Q10 ist ein Schlüsselenzym der Mitochondrien (siehe oben) und hat sich ausser bei Erschöpfungserkrankungen auch bei chronischen Schmerzerkrankungen zur Therapie außerordentlich bewährt (z. B. Fibromyalgie!).

Weitere Beispiele sind die Gabe von Chrom bei Diabetes mellitus, die Gabe von Omega 3,6 und 9 Fettsäuren (Lachsölkapseln) zur Herzinfarktprophylaxe sowie die Gabe von Zink bei akuten viralen Infekten.

Bei erhöhten Leistungsanforderungen (z. B. Leistungssportlern) oder aber Dauerstress (erhöhtes Aktivitätsniveau mit vermindertem oder fehlendem Ausgleich durch Tiefenentspannung und Regeneration), darüber hinaus durch Störfelder (wie z. B. verhärtete Narben oder chronische Entzündungen, die ebenfalls für den Körper Stress bedeuten) tritt ein erhöhter Vitamin- und Mineralienbedarf durch den verstärkt katabolen Stoffwechsel und die im Verhältnis zum Energieverbrauch verminderte Regeneration und Entsäuerung auf, EVTL. HINWEISE AUF VORTRÄGE; VEGETATIVUM ODER IMMUNSYSTEM!!!!